Erholungsgebiet Hümmling
Backhaus Ahmsen mit Dorfteich

Ortsteil Vinnen

Vinnen wird erstmalig in einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto d. Gr. um 1000 genannt.

Vermutlich älter als die Kapelle ist das sogenannte "Messbuch von Vinnen", das Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden sein soll. Sicher ist aber, dass dieses kostbare handgeschriebene Missale - die 92 Seiten Pergament sind sehr gut erhalten - 1655 in Osnabrück neu eingebunden wurde. "Vinner Messbuch" heißt diese Rarität deswegen, weil darin nur die Messtexte (teils mit Noten) enthalten sind, aus denen in Vinnen Messe gelesen wurde. 

Die heutige Vinner Kirche wurde 1853 bis 1858 erbaut.

Im Hinblick auf die Innenausstattung sind besonders der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert und der barocke Hochaltar, etwa aus dem Jahre 1760, zu erwähnen.

Sehenswert ist auch der Hof Korte an der Wachtumer Straße. Das niederdeutsche Zweiständerhaus aus dem 18. Jahrhundert wurde um 1800 aus der Bersenbrücker Gegend nach Vinnen versetzt.

Sehenswürdigkeiten:

  • Kirche St. Antonius 1853-1858 erbaut
  • Barockaltar
  • Taufstein
  • Hof Korte (niederdeutsches Zweiständerhaus aus dem 18. Jahrhundert)

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