

Ortsteil Holte-Lastrup
Holte erfuhr seine erste frühgeschichtliche Erwähnung im Jahr 947. Holte war Jahrhunderte hindurch der "zentrale" Ort der heutigen Gemeinde Lähden. Im Jahre 1316 wurde in Holte die erste urkundlich nachweisbare Schule des Emslandes eingerichtet. Dort waren ferner die Pfarrkirche des Kirchspiels Holte, der "Sitz" der fürstbischöflich-münsterischen, landesherrlichen Verwaltung (1252-1803) sowie später auch die Bürgermeisterei (1810-1820).
Im Mittelalter schon trägt die Siedlung Holte die amtliche Bezeichnung "Curia" (Kurie). Damit wird belegt, dass in Holte Abgaben zu entrichten waren für den Landesherrn oder Grundherrn. In der frühen Neuzeit ist zum ersten Mal die Rede von der "Freiheit Holte". Nachgewiesen ist dieser Status nur für ein ganz kleines Areal mit wenigen Einwohnern der Dorfschaft Holte. Diese unterstanden in bestimmten Fällen nicht der öffentlichen Gerichtsbarkeit, sondern der des Grundherren. Das Kirchspiel war in gleicher Weise die unterste kirchliche und weltliche Verwaltungseinheit. Einen Teil vor dieser zentralörtlichen Bedeutung verlor Holte im Jahre 1820, als aus den bis dahin zugehörigen Bauerschaften selbständige Gemeinden wurden.
Sehenswürdigkeiten:
- St. Clemes-Kirche
- Blaue Vorhangmalerei
- Pfarrheim
- Naturschutzgebiet "Zitterteiche" und "Tiefes Vehn"



